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Autor: Alexander

Mein wöchentliches Gedicht (3)

DER GLÜCKLICHE

Die Welt wird wahr

Ihr Schleier fällt

Und nichts behält

Seine Gestalt.

Wie lange war ich blind und taub und stumm.

Wie lange fuhr selbst ich geschäftig in der Welt herum!

Und bleib nun stehen.

Und zitternd ahne ich und schrecklich mahnet mich

Dass mir was nicht sein darf geschehen.

Im Unumgrenzten Unbedingten

Liegt aller Wahrheit Augenblick

Wer einmal Mensch und Welt enthüllt gesehen

Kehrt in die Welt der Menschen nie zurück.

Das wöchentliche Gedicht 1

 

ANFANG

Die Kunst ist tot, und niemand

Kann sie mehr beleben

Der letzte Künstler

Ist schon lange fort. Doch neben

Das Grab der Künste

Treten Wort und Sinn.

Und weisen

Künstlerisch verbunden,

Uns auf das Kind

Der Künste hin.

 

Wöchentliche Kolumne

Was ich noch zu sagen hätte? Das gibt es jetzt wöchentlich zu lesen in meiner Kolumne bei schlaglichter.aut – Einfälle, Gedanken, Kommentare über Gott und die Welt sowie den alltäglichen Sinn und Unsinn… Einfach folgende Adresse kopieren und eingeben: https://www.schlaglichter.at/author/a-gusovius/

Moral (13. März 2017)

Kants moralische Gewissheit? Nur zu erklären, indem man die Direktionalität von Vergangenheit und Zukunft tauscht. Fest verankerte Moral ist allein verstehbar im „hin zu“, nicht im „weg von“.

HYSTERIE schadet nur…

Die hysterischen Anti-Trump-Wellen, die derzeit durchs Land rollen, sind doppelt verfehlt: Erstens deshalb, weil man an der US-Wahl ohnehin nichts ändern kann. Und offenbar berauscht man sich zweitens, indem man in den Anti-Trump-Dauermodus schaltet. Man will sich selbst und anderen damit eine intakte Welt und Weltsicht suggerieren – und verhält sich doch wie ein Spiegelbild dessen, den man kritisiert. Hysterie und Anti-Hysterie werden zum heulenden Grundton unserer Zeit. Nicht gut…