Zum Inhalt

Autor: Alexander

Einsichten / Aussichten 2.11.2021

  • Das Falsche zu tun, muss kein Fehler sein, denn alles Falsche trägt den Keim zum Wahren in sich. Das gilt sogar für die vielen groben Fehler, die politisch gegenwärtig gemacht werden. Moralisch gesprochen sieht die Sache anders aus.
  • Steine fallen, weil sie es wollen. Gravitation ist eine kollektive Willensleistung der Materie. Daher rührt auch die Faszination für Aufmärsche, für sozialistische Weltentwürfe, für „gemütliches Beisammensein“, für alle menschlichen Zusammenhänge, in denen das Individuum in der Masse aufgeht – und dabei Lust empfindet.
  • Das Bewusstsein verliert sein hochproduktives Potential, wenn es von Unehrlichkeit durchzogen ist. Das gilt für die Gesellschaft ganz ebenso.
  • Ein neuer Menschentypus dämmert herauf, der sein Bewusstsein als weiteres Sinnesorgan nutzt und nicht mehr als Spiegel und Spielfläche seiner Instinkte missversteht – und schwächt. Die weltweiten kollektivistischen Umtriebe sind dazu da, diese freiheitliche Entwicklung zu verhindern. Klimaangst und Coronapanik dienen ihrer Knebelung.

 

© 2021 alexander hans gusovius

 

Poetischer Eintrag 26.10.2021

 

 

Moritat vom Michel

 

 

Es sehnt sich der treudoofe Michel

Schon wieder nach Hammer und Sichel?

Ein wenig wohl auch nach der Swastyka…

Doch ächtet solch Retro die Antifa!

 

Der geht er beseelt auf den Leim,

Salutiert rotem statt braunem Schleim.

Etwas modischer exaltiert sich sein Weib,

Trägt schwarz auf dem bleichen Leib!

 

Beider Glück gründet reinweg darin,

Im Tritt zu marschieren, gleichgültig wohin,

Und in den hohlsten Schablonen zu denken!

Bloß niemals die Schritte selber lenken!

 

Ja, so steht‘s um Micheline und Michel,

Um ihre Sehnsucht nach Hammer und Sichel,

Die ihnen so druckvoll aus allen Poren schwitzt,

Dass dazu noch Resthirn aus den Ohren spritzt.

 

Und ihr wahres Los unter Sichel und Hammer?

Den großen Versprechen folgt stets großer Jammer…

Die Sichel am Hals, den Hammer am Kopf:

So lebt man und stirbt man als treudeutscher Tropf!

 

 

Copyright 2021 alexander hans gusovius

Poetischer Eintrag 19.10.20121

 

 

Hey

 

Du leidest unter mehr als einem Paradox?

Dunkelheit ist bspw. für dich Licht?

So wie das Klima arg bedrohlich ist?

Weil du für Mitmenschen gefährlich bist?

Kratzt es dich von

Alldem täglich schon

Im Hals?

Lass alle Hoffnung fahren, kleiner Wicht:

Woran du siechst

Bezeichnet man als:

Ragnarök praecox!

 

 

copyright 2021 alexander hans gusovius

Poetischer Eintrag 12.10.2021

.

Umkehr

Elende: Hochmütig euch eures Elends zu brüsten,

Ist saumseliger Hohn, für uns Wohltat zugleich.

All so ihr ehrlos-wahre Gesichter schneidet,

Zu infamen Lügen schmal lächelnd,

Niemals um Inhalte besorgt,

Nicht um Substanz,

Noch um Seele,

Noch Sinn,

Nur um

Euch:

Blüht uns

Davon Hoffnung

In Fülle, wird Schweres

Leichter, winkt bei Gefahr

Reicher Gewinn, strahlen wir

In eurer Finsternis heller denn je,

Kometengleich den Nachthimmel befahrend.

Ja wir, die wir ewiges Licht in uns tragen, das ihr fürchtet

Von früh bis spät, von spät bis früh! Peinvolle Sühne harrt eurer bald…

.

.

copyright 2021 Alexander Hans Gusovius

Einsichten / Aussichten 5.10.2021

Meldung des Focus dieser Tage: „Durch die Kollision von zwei Lichtteilchen entstand Materie – ganz ohne weitere Schritte!“

Die Meldung hat Sensationscharakter, wird aber sicher weitgehend achselzuckend zur halben Kenntnis genommen. Dabei markiert sie eine echte Zeitenwende und nichts weniger als den Sieg des Idealismus über den Materialismus. Egal was Kommunisten, National-Sozialisten, Öko-Sozialisten, Gesundheits-Stalinisten, Klima-Faschisten usw. denken und behaupten. Ihre Zeit ist vorüber, ihre Agitation ein letztes Aufbäumen. Anders formuliert und für alle Zeiten festgestellt: Am Anfang war das Wort. Geist formt Materie. Gott lebt, nicht als gütiger Vater oder in ähnlichen Maskeraden, sondern als Licht. Und das Licht leuchtet in der Finsternis. Und wieder wird die Finsternis alles dafür tun, dass man es nicht sieht. Was aber nicht gelingen wird. Die Transzendenz des Faktischen ist nicht aufzuhalten…

Poetischer Eintrag 28.09.2021

.

Gerichtstag

 .

 .

Zornig erbebend züngelt eine Seele,

Aus ihrem hingestreckten Leib empor,

Voll Angst, dass ihr der Körper fehle.

Weiteres Wandern steht ihr noch bevor,

 .

Wovor ihr graust. Zu oft hat sie im Leben

Nächste und Ferne hemmungslos gequält

Und sich, statt liebend nachzugeben,

An ihrem Leid beseligt und gestählt.

 .

Die Seele flucht das säumige Erschlaffen

Des Leibes, dem sie Ewigkeit befahl,

Der nun versagt, statt Raum zu schaffen,

Für noch mehr Blutgericht und Qual.

 .

Was da so nutzlos liegt und modert,

Zwingt ungerührt sie in die Höllenglut!

Dass böses Feuer sie umlodert,

Zu brechen ihren hohen Lebensmut!

 .

Aufheult und greint das nimmersatte Wesen,

Sobald es nur die Flammen züngeln sieht,

Schwört gar, es sei bereits genesen

Von aller Sünde – und verglüht.

.

.

copyright 2021 alexander hans gusovius

Einsichten / Aussichten 21.09.21

  • Ideen und Gedanken können sich wie Gefühle auch stumm übermitteln. Sie agieren dann weniger bildhaft und ihre substantielle Kraft wirkt zunächst nur am Rand. Sie rücken erst dann ins Zentrum vor, wenn die Krise da ist.
  • Die Kinder des Bürgertums gehen bis zum heutigen Tag aus kleinmütigem Überlebenswillen im kleinbürgerlichen Massenbetrieb auf, in dem sie keinen Platz fänden, würden sie nicht dienstbar. Mit substantiellen Ursprüngen füttern sie den seelenlosen Moloch und liefern sich ans Messer, anstatt ihr bürgerliches Erbe zu neuen Höhen zu führen – der persönliche Verlust von Ehre, Geist und Haltung führt nebenbei zu einer gesellschaftlich verheerend negativen Gesamtbilanz.
  • Mit dem akademischen Grad nehmen meist auch Verschlagenheit und Dreistigkeit zu.

Poetischer Eintrag 14.9.2021

.

    Wehe    

Der Todesengel breitet seine schwarzen Schwingen

Als Drohgestalt kaum in der Ferne aus:

Da hört man allseits Requiems klingen,

Sieht Schreiner teure Särge bringen,

Trägt erste Leichen aus dem Haus.

.

Nichts weckt mehr Lust in treuen deutschen Herzen,

Als mit der Welt in Harmonie zu sein:

Falls nötig, akzeptiert man dafür Schmerzen,

Nickt ernst zu zukunftsdüstren Scherzen.

Ja, selbst zum Tod sagt man nicht nein.

.

Solch Demut hilft, des inszenierten Unheilsboten

Perfide Pläne klaglos zu erfüllen:

Bald tanzt das ganze Land nach seinen Noten,

Es wächst ein Berg von Seelentoten,

Die sich in banges Schweigen hüllen.

.

Schamlos scharwenzelnd künden hörige Propheten,

Dass sich in Angst gut leben lässt:

Doch auch der fügsamsten Kometen

Und selbstvergessensten Proleten

 Harrt ein sinistres Abschiedsfest,

.

Darin das Ich und freies Menschsein untergehen.

Soziale Knechtschaft winkt nun allen,

Außer den Köpfen, die dahinter stehen:

Den Trägern weltbeglückender Ideen,

Die sich im Spiel mit schwarzer Milch gefallen.

.

Dies macht euch klar, eh abends ihr aus Tassen,

Schwarzsaure Milch auf Zuspruch trinkt:

Ihr seid von Gott und Welt verlassen,

Wenn Weltbeglücker derart hassen,

Dass alles Heil darin versinkt.

.

.

copyright 2021 Alexander

Poetische Einträge: 8. September 2021

.

Leitbilder

.

Was ganz tief in dir birgt:

Wisse, Wahrhaftiger, daß es

Passend in dir erwacht,

Richtung zu weisen und

Wahrheit zu fügen.

.

Laß jedoch ruhen,

Unseliger, es in den Tiefen,

Ehe du seiner bedarfst!

Niemals zur Unzeit

Sollst du‘s entbergen, denn:

.

Gegen seine Bestimmung

Wild sich‘s erhebt,

Unstete Ziele verfügend,

Um in verspiegelter Hast

Wirren Tritt zu erzwingen.

.

.

copyright 2021 Alexander Hans Gusovius