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Lyrische Drohung – 8.02.2022

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Gebt fein acht

 

Was sinkt der Mut mir gar so tief

Nach überträumten Nächten,

Den bösen und den schlechten.

 

Wie schwindet mir mein ganzer Trost,

An all den trüben Tagen,

Da wir zu viel ertragen.

 

Wie ziehen mich die Phrasen leer

Von düsteren Momenten,

Die nicht mehr sollen enden.

 

Was zehren mich die Lügen aus

In diesen schweren Jahren,

Da höllenwärts wir fahren.

 

Was büße ich an Kräften ein

In jenen Schwefelzeiten,

Darin wir Gott entgleiten.

 

Wie sehne ich das End herbei,

Da uns in dunklen Wochen,

Täglich das Herz gebrochen.

 

Doch gebt fein acht, quälende Narren:

Stehn wir es durch, seid ihr verloren.

Wünscht euch, ihr wäret nie geboren!

 

Nebst Seelenpein, fein ausgemessen,

Seh ich euch schwer geknechtet

Und abgrundtief geächtet.

 

Nein, keine Tat wird euch vergessen,

Nicht Wort, noch Blick, es dulden

Verzeihung nicht solch Schulden!

 

© 2022 alexander hans gusovius

 

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