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Weiter denken – 26. Mai 2021

Frauen kommen stets auf den Punkt! Männer nur selten, sie neigen zu langweiliger Länge. Die Mehrzahl der vielen virtuellen Geschlechter überlegt noch, wer sie genau sind oder wie sie sein wollen. Bis dahin gilt:

Frauen kreisen bevorzugt um ihre innere Mitte, die seelische Konzentration erzeugt Bilder, Mythen, Legenden. Männer dagegen empfinden sich auf eine Gerade gestellt, die lineare Wahrnehmung tendiert zu Rechtecken, Fakten, Beweisen. Ihr monokausales Denken tut sich schwer, der weiblichen Assoziationsgenauigkeit gedanklich zu folgen, etwa im Folgenden:

Die Welt befindet sich in einem austarierten Gleichgewicht, zu jedem Zeitpunkt, weshalb aufeinander aufbauende Zeitpunkte in historischer Reihung eine Illusion sind. Alles ist in allem geborgen, jede Entwicklung jederzeit denkbar, Zukunft und Vergangenheit sind eins. Nur die ganz großen Phasen in Gestalt von Seelenräumen folgen aufeinander. Verliert da eine an wirkmächtiger Kraft, tritt eine andere an deren Stelle und speist sich geistig aus ihr. Insofern ist jeder Situation und Konstellation abzulesen, was aus ihr folgt, vorausgesetzt, man schaut die großen Zusammenhänge, in die sie eingebettet sind. Das Wissen darum ist die Grundlage jeder Religion und transzendentalen Philosophie.


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