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Weiter denken 16. Dezember 2020

Vereinzelt tauchen aus dem Malstrom der desaströsen Tendenzen Meldungen auf, die für den Moment aufatmen lassen. Man meint angesichts solcher Nachrichten oder hofft doch wenigstens, dass es zu entscheidenden Abmilderungen der extremen Entwicklungen in Richtung Unfreiheit kommen könne. Die Enttäuschung folgt meist auf dem Fuß. Denn der Malstrom der entmündigenden Prozesse ist so breit angelegt, dass er nicht mehr aufzuhalten ist und alles und jeden verschluckt: Vereinzelte Gegenwehr an erster Stelle, doch bald schon auch jene, die ihn nach Kräften befördern. Trost bietet letzteres nicht, immerhin liegt Genugtuung darin. Wichtiger ist es, zu erkennen, dass man nur am Rande des Malstroms dessen enormen Kräften standzuhalten vermag. Unmittelbar gegen ihn anzuschwimmen oder sich in ihm treiben zu lassen, führt in den Abgrund.

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