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Gedanke der Woche: 18. November 2020

Allem, das lebt oder unbelebt ist, wohnt ein zukünftiges Sein inne, das seine Wesensart ausmacht und seine dynamische Richtung steuert. Die Menschen haben das schon immer diffus wahrgenommen bzw. stark empfunden. Wer mag, kann es auch heute noch als göttliches Prinzip verstehen, es Gott nennen und, sich versenkend, seine Gebete dorthin richten, um frei von bewusstem Denken sich gläubig entlang der Kräfte des Künftigen auszurichten und Entwicklungen der Vergangenheit neu zu ordnen. Solches Begegnen mit Gott kommt indessen ans Ende, wo zum Ausrichten des Künftigen das bewusste Denken, einst dynamische Zukunftsverheißung,  unverzichtbar ist. Es bedarf dann des wissenden, selbstverantwortlichen Blicks und des vollbewussten Ausrichtens, um eine weitere, dynamische Ebene zukünftigen Seins zu erreichen bzw. auszufüllen.

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