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Gedanke der Woche: 26. August 2020

Alles Gegenständliche ist nur ein Beispiel: Wer einen bildhaften Gedanken verfolgt, braucht sich nur umzuschauen; rasch trifft er auf den dazu passenden, konkreten Bildausdruck in seiner nächsten Umgebung. Warum? Weil…

a) das Denken in Bildern eine innere Anverwandlung an die Umgebungsbilder mit sich bringt und es sich an ihnen orientiert; des weiteren weil…

b) jedem Gegenstand, sei er lebend, handgemacht oder natürlich, mehr als nur ein Formprinzip innewohnt: letztlich sogar inkarniert jeder Gegenstand jede denkbare bildnerische Ausformung, die daher immer und überall entdeckt werden kann. Und vor allem weil…

c) alles Bildhafte selber ein Bild ist – weshalb sich der einmal betretende, bildhafte Raum ständig in sich selbst wiederholt und niemals verlassen werden kann, sodass…

d) sich das Bild vom Urknall und der ewigen Ausdehnung und Kontraktion des Alls als völlig sinnlos erweist bzw. nur als bildhafte Begrenztheit eines spezifischen Denkens zu werten ist.

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