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Totales Handeln

Das unfassbare Durcheinander von Zahlen, Maßnahmen und Einschätzungen bezüglich des Corona-Virus ist ein Spiegel unserer Zeit. Dahinter steht dieselbe extreme Wissenschaftshörigkeit wie in Sachen Klima, gesteuert von einer ähnlich einseitigen und übertheoretischen Denkweise der bemühten Experten, die ins Chaos mündet, sobald sie sich am Tatsächlichen erprobt. Die aktuelle, derart fundierte Politik jenseits vernünftigen Abwägens und pragmatischen Handelns ist klimatisch sozusagen sorgfältig eingeschliffen: und die dazu gehörende, geschürte Klimahysterie hat den vermeintlichen Bedarf totalen Handelns im Pandemie-Überwahn vorgeprägt.

Zugleich wird hier das heraufdämmernde Ende des wissenschaftlichen Zeitalters offenbar, das in genau dem Moment versagt, da Wissenschaft nicht mehr erfolgsorientiert konkurriert, sondern „alternativlos“ durchregiert. Das kindliche Gehabe, in dem das geschieht, und die kindliche Gläubigkeit, die dem zugrunde liegt, offenbart die Sehnsucht nach der Rückkehr in einfache Weltzusammenhänge. Und die allfällige Romantisierung von Natur verhehlt nur schlecht die wahnhafte, kollektivistische, religiöse Tiefenkomponente.

Mit anderen Worten: wir gehen schwierigen und harten Zeiten entgegen! Denn wo der Verstand sich irrationalen Vorgaben andient und beugt, da zählt das einzelne Leben nicht mehr viel…

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17.05.2020

Published inAllgemein

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