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(B)LOGBUCH – 1. 5. 2020

Kakophonie in Sachen Corona

Wissenschaftler anzuhören, ist meist von Vorteil – auf sie zu hören, häufig fatal.

Denn ein Wissenschaftler erlangt und vermittelt in seiner Arbeit letztlich keinen Aufschluss über die Welt. Seine Erkenntnisse sind rein auf das System bezogen, innerhalb dessen er arbeitet, nicht auf die reale Welt und die menschliche Sphäre.

Die Wissenschaft gleicht darin der Religion, die ebenfalls ihre eigenen Theoreme bedient und von aller Welt abgehoben agiert. Darum führen sich etliche Wissenschaftler auch wie Hohepriester auf oder werden wie Gurus verehrt.

Das Schaffen wissenschaftlicher Geister gleicht insofern dem Schaffen des ewigen Talents und führt in die Enge und Skurrilität allen Spezialistentums. Meister dagegen sind universell, auch solche des Handwerks, und zeichnen sich durch Weltwissen aus – woher sie die entscheidenden Impulse für ihre Arbeit beziehen, zu unser aller Nutzen.

Meister sind schon in jungen Jahren erkennbar. Talent und Meister unterscheiden sich nicht graduell, sondern kategorisch.

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